Grannen-zeit

Pflanzen, Getreide und Gräser wachsen und gedeihen jetzt im Sommer so richtig schön. Und somit sind auch wieder Grannen allgegenwärtig. Grannen sind die „haarigen“ Enden von Getreide-Ähren, die mit Wiederhacken ausgestattet sind. Mit diesen Hacken bleiben sie wunderbar im Fell unserer Hunde hängen. Auch manche Samenstände von Gräsern sind ähnlich aufgebaut. Auch wilde Getreidearten wachsen auf Wiesen und Wegen.

Durch die Wiederhacken wandern sie immer nur in eine Richtung und zwar vorwärts! Die spitzen Enden der Grannen bohren sich dann in die Haut und können dort Entzündungen verursachen. Grannen die in die Ohren gelangen, können dort das Trommelfell durchbohren und sogar bis ins Gehirn wandern. Auch die Zehenzwischenräume sind eine wahre Grannensammelstelle.

In den Sommermonaten suche ich Crisou nach jedem Gassigang auf Grannen ab. Die Ohren kontrolliere ich sogar währen des Spaziergangs. Da ihm schon eine Granne aus dem Ohr unter Narkose entfernt werden musste bin ich da natürlich besonders aufmerksam. Und was für die Ohren gilt, gilt auch für die Nase. Eingeatmet ist so ein Teil schnell…

Auch nach der Getreideernte ist bei Feldern Vorsicht geboten, den es liegt dann doch noch einiges auf dem Boden und dann auch auf den Wegen.

Die Grannen entferne ich mit der Zecken-Pinzette! Geht super vor allem zwischen den Zehen. Bei langhaarigen Hunden empfiehlt es sich die Haare an den Füßen zu kürzen, dann bleibt nicht ganz so viel hängen.

Das absuchen und oder bürsten hat natürlich noch den Vorteil das man Zecken auch gleich findet.

Also denkt dran, nicht nur Zecken sind im Sommer unterwegs sondern auch Grannen, die unseren Vierbeinern gefährlich werden können. Ich persönlich finde ja Grannen schlimmer, denn gegen Zecken gibt es wirksame Mittel.

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